Philosophie Lexikon der Argumente

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Gegebenes, Philosophie: Etwas in der Außenwelt, das dem entsprechen soll, was wir mit den Sinnen wahrnehmen. Das Problem ist, wie wir die Verfasstheit der äußeren Gegenstände von dem unterscheiden sollen, was uns durch die Konstruktion unserer Sinnesorgane vorgegeben ist. Die Annahme eines äußeren Gegebenen setzt außerdem voraus, dass sowohl dieses als auch die Seite des wahrnehmenden Subjekts in gewisser Weise fixiert sind. Beides wird von vielen Autoren bezweifelt. Siehe auch Wirklichkeit, Realität, Mythos des Gegebenen, Wahrnehmung, Welt, Welt/Denken, Ding an sich, Perspektive, Natur, Naturalismus, Erkenntnistheorie.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten

 
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I 145
Gegebenes/Sellars: Der Mythos vom Gegebenen nimmt an, dass es auf der einen Seite ein Wissen gäbe, das auf der anderen Seite keine Begriffe erforderte. - Annahme eines Fundaments ohne Rechtfertigung. - Erfahrung/Sellars: ist durch und durch begrifflich, d.h. sprachlich.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Es I
M. Esfeld
Holismus Frankfurt/M 2002

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 19.11.2017