Philosophie Lexikon der Argumente

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Gegebenheitsweise, Weise des Gegebenseins, Philosophie: Ausdruck von G. Frege zur Unterscheidung von Bedeutung (im Fregeschen Sinn von Bedeutung das, worauf ein Ausdruck sich bezieht - heute "Referenz") und dem Sinn (im Fregeschen Gebrauch des Ausdrucks das, was wir heute "Bedeutung" nennen). Die Gegebenheitsweise hängt ab sowohl von den Umständen als auch vom individuellen Sprachgebrauch. Carnap führt für die Gegebenheitsweise den Begriff der "Intension" ein. Siehe auch Intensionen, Extensionen, Propositionen, Propositionale Einstellungen, Ungerade Rede, Gerade Rede, Gerader Sinn, Ungerader Sinn, Sinn, Bedeutung.
 
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I 53
Gegebenheitsweise/GW/Weise des Gegebenseins/propositionale Theorie/Schiffer. Variante: statt "Henry glaubt, dass dieses Mädchen klug ist" (Index-Wort)
(Em)m ist eine Gegebenheitsweise dieses Mädchens & B(Henry, )
Problem: das sagt uns nicht, welche Proposition Henry glaubt, sondern nur dass er irgendeine glaubt - bekannter Zug in der propositionalen Theorie.
I 277
Identität/Weise des Gegebenseins/Gegebenheitsweise/Schiffer: Lösung: man kann einfach widersprüchlichen Glauben annehmen ("dog aber nicht shmog") - wie Bsp Supermann/Clark Kent (Lois Lane glaubt, dass Kent identisch mit sich selbst ist).
Problem: das kann man nicht für Natürliche-Art-Begriffe annehmen, ohne es auch gleichzeitig auch für singuläre Termini in Dass-Sätzen zuzugestehen! - ((s) Also für alles). - "Fido"-Fido-Theorie: erklärt, warum .. dogheit.. und ... shmogheit.. nicht auf die gleiche Proposition referieren -" (trotz Extensionsgleichheit): - weil Tanya nicht glaubt, dass shmogs Hunde sind - ((s) Arthritis) - Nathan SalmonVs alle anderen Autoren: pro "Fido" = Fido.

Schi I
St. Schiffer
Remnants of Meaning Cambridge 1987

> Gegenargumente gegen Schiffer



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 28.05.2017