Philosophie Lexikon der Argumente

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Gehirne im Tank, Philosophie: Gedankenexperiment von Hilary Putnam (in Reason, truth and history, New York, Cambridge University Press, 1981) bei dem angenommen wird, dass Gehirne in einer Nährlösung schwimmen und ihnen die Realität als Illusion über elektrische Impulse vorgetäuscht wird. Dabei geht es um die Frage, ob wir sicher sein können, nicht selbst in einer solchen Situation zu sein. Siehe auch Skeptizismus, Referenz, Wissen, Kausaltheorie des Wissens.
 
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I 318
Gehirne im Tank/Poundstone: jeder Gegenstand bedeutet dann elektrische Pulse (nur eine andere Folge) dann auch der Gegenstand "Gehirn". - Dann gibt es eine Referenz von "ich bin ein Gehirn im Tank". Diese Referenz bezieht sich aber auf die elektrische Pulsfolge und nicht auf das Gehirn. - Also ist der Satz falsch, weil wir keine Pulse sind.
Poundstone/Lösung: "ich bin das, was in der Laborsprache ein "GIT" bedeutet". - Problem: "Laborsprache" ist metaphysisch.
I 340
Die Theorie der Gehirne im Tank besitzt keinerlei Vorhersagekraft. - Genauso wenig wie die Chiffre "iii..." - weil alles von elektrischen Pulsen abhängt. - Der nächste Apfel kann nach oben fallen - weil die Repräsentation durch einen Stromstoß, nicht durch Schwerkraft verursacht wird.

> Gegenargumente gegen Poundstone



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 27.05.2017