Philosophie Lexikon der Argumente

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Glaubensgrad: subjektive Einschätzung der Wahrscheinlichkeit für ein noch nicht eingetretenes Ereignis. Siehe auch Glauben, Wahrscheinlichkeit, Wahrscheinlichkeitstheorie, Bayesianismus, Principal Principle, Subjektive Wahrscheinlichkeit.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten

 
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II 257
Glaubensgrad/Konditional/Field: bei Konditionalen gelten die klassischen Wahrscheinlichkeitsgesetze für Glaubensgrade nicht. - Disquotationale Wahrheit/Konditional: bezieht sich auf das vollständige: "Wenn Clinton stirbt wird Gore Präsident" ist wahr gdw. Clinton stirbt und Gore Präsident wird. - Nicht-disquotational: verhält sich bei einfachen Sätzen wie disquotationale Wahrheit. - Bei Konditionalen: einfachste Lösung: ohne Wahrheitswert.
II 295
Glaubensgrad/Wahrscheinlichkeit/Field: das klassische Gesetz für die Wahrscheinlichkeit von Disjunktionen mit gegenseitig ausschließenden Disjunkten gilt nicht für Glaubensgrade wenn Vagheit erlaubt ist.
II 296
Wahrscheinlichkeits-Funktion/Glaubensgrad: Unterschied: für Wahrscheinlichkeits-Funktionen ist die bedingte Wschk. nie höher als die Wahrscheinlichkeit des materialen Konditionals.
II 300
Unbestimmtheit/ Glaubensgrad/Field: in die Unbestimmtheit eines Satzes A wird bestimmt durch den Betrag, zu dem seine Wahrscheinlichkeit und deren Negation sich zu weniger als 1 summieren. ((s) D.h. dass es eine Möglichkeit gibt, dass weder A noch ~A gilt.)
II 302
Unbestimmtheit/Glauben/Field: einige: Bsp "Glauben" in Chancen ist unangemessen, weil diese nie aktual sind. - Lösung: Akzeptanz von Sätzen über Chancen. - Ebenso bei Unbestimmtheit. - Lösung: Glaubensgrade in andere Dinge als Erklärung.
II 310
Nicht-klassische Glaubensgrade/Unbestimmtheit/Field: Bsp dass jede "Entscheidung" über die Mächtigkeit des Kontinuums willkürlich ist, ist ein guter Grund, nicht-klassische Glaubensgrade anzunehmen - (gemäßigt nicht-klassische Logik: dass einige Instanzen des Satzes vom ausgeschlossenen Dritten nicht behauptbar sind).


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Fie I
H. Field
Realism, Mathematics and Modality Oxford New York 1989

Fie II
H. Field
Truth and the Absence of Fact Oxford New York 2001

Fie III
H. Field
Science without numbers Princeton New Jersey 1980

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 22.11.2017