Philosophie Lexikon der Argumente

 
Grenzen, Philosophie: hier geht es um die Einteilung von Wissensgebieten oder die Feststellung von Denkmöglichkeiten. Es soll bestimmt werden, was zu einem Bereich gehört und was nicht. Probleme treten sowohl dort auf, wo etwas jenseits eines Gebiets allein mit den Mitteln dieses Gebiets beschrieben werden soll (>Unausdrückbarkeit, >Undenkbarkeit, >Unvorstellbarkeit), als auch dort, wo ein Gebiet allein mit Mitteln, die aus diesem Gebiet selbst stammen, beschrieben werden soll. (>Zirkularität).

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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I 122
Def Gesetze der Koexistenz/Fraassen: diese geben grenzen für mögliche Zustände oder gleichzeitige Konfigurationen an. Bsp Boyles Gasgesetz (Temperatur ist proportional zum Volumen mal Druck), Bsp Newtons Gravitationsgesetz, Bsp Pauli-Prinzip (Ausschluß von Koexistenz von Elektronen) - manchmal können wir sagen, daß sie aus Theorien deduziert wurde, die eine "Fernwirkung" - I 123 die gar keine ist, sondern eine Beschränkung gleichzeitig möglicher Zustände.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Fr I
B. van Fraassen
The Scientific Image Oxford 1980

> Gegenargumente gegen Fraassen

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 23.09.2017