Philosophie Lexikon der Argumente

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Gültigkeit, Logik: Hier geht es darum, ob eine Aussagenform beim Einsetzen verschiedener Werte anstelle der Variablen immer wahr ist. Die Gültigkeit ist hier eine Eigenschaft der Form von Aussagen. Ein Schluss ist gültig, wenn aus falschen Prämissen keine wahre Konklusion folgt. Ein System ist gültig, wenn nur logische Wahrheiten beweisbar sind. Durch Erweiterung eines Systems können mehr Aussagen gültig werden. In der Modelltheorie wird die außersprachliche Wirklichkeit relevant durch die Berücksichtigung des Gegenstandsbereichs für die Prüfung auf Gültigkeit. Siehe auch Wahrheit, Richtigkeit, Korrektheit, Systeme, Modelle, Modelltheorie.
 
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V 201
Gültigkeit/Urmson: "gültig" ist ein Wertausdruck, 1. Daher kann er nicht selbst wieder deskriptiv definiert werden. - 2. Aus der Beschreibung eines deduktiven Schlusses kann nicht gezeigt werden, dass er gültig ist.
Fehlschluss der Kritik des naturalistischen Fehlschlusses/SearleVsUrmson: falsch anzunehmen, dass es logisch unmöglich sei, aus deskriptiven Ausdrücken eine Wertaussage abzuleiten. - Lösung: damit, dass man sagt, ein Schluss sei deduktiv, sind bereits die Kriterien für seine Gültigkeit festgelegt (dass die Konklusion aus den Prämissen folgt. - Das ist ein Sonderfall: hier keine logische Kluft zwischen Bedeutung eines Wertausdrucks und Anwendungskriterien.

S I
J. R. Searle
Die Wiederentdeckung des Geistes Frankfurt 1996

S II
J.R. Searle
Intentionalität Frankfurt 1991

S III
J. R. Searle
Die Konstruktion der gesellschaftlichen Wirklichkeit Hamburg 1997

S IV
J.R. Searle
Ausdruck und Bedeutung Frankfurt 1982

S V
J. R. Searle
Sprechakte Frankfurt 1983

> Gegenargumente gegen Searle



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 25.05.2017