Philosophie Lexikon der Argumente

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Haecceitismus: Die These, dass ein Gegenstand allein durch die Identifikation als "dieses hier" festgestellt werden kann und anschließend weitergehende Behauptungen über diesen Gegenstand aufgestellt werden können. Beispielsweise wird dann behauptet, in einer anderen Welt könne dieser Gegenstand anders sein. Siehe auch Identifikation, Identität, Logische Eigennamen, Indexwörter, Indexikalität, Individuation, ddieses, Starrheit, Mögliche Welten
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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I 33f
Haecceitismus/haecceitas/Chisholm: nimmt eine Eigenschaft "mit mir identisch sein", die "Diesheit" an - das kommt von Frege/Husserl: jeder hat seine eigene Vorstellung von sich. - ChisholmVsHaecceitismus - keine Liste von Eigenschaften möglich.
I 36
Nicht jedes Individuum muss ein erfassbares individuelles Wesen haben.

Frank I 252
Haecceitismus/ChisholmVs "haecceitistische Attribute: gibt es nicht! Bsp "identisch mit Quine", "identisch mit mir", "identisch mit diesem". - (s) >analog: "so" ist nicht rein bezeichnend: "...hieß so wegen seiner Größe".

Chi I
R. Chisholm
Die erste Person Frankfurt 1992

Chi III
Roderick M. Chisholm
Erkenntnistheorie Graz 2004

Fra I
M. Frank (Hrsg.)
Analytische Theorien des Selbstbewusstseins Frankfurt 1994

> Gegenargumente gegen Chisholm
> Gegenargumente zu Haecceitismus



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 23.05.2017