Philosophie Lexikon der Argumente

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Handlungen: Handlungen sind bewusste und unbewusste menschliche Aktionen im Gegensatz zu physikalische Ereignissen. Die Handlung kann gegen den Willen des Handelnden erfolgen, jedoch nur, wenn der gegenteilige Wille nicht stark genug ist, die Ausführung gänzlich zu verhindern.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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AU Kass 4
Handlung/LuhmannVsHandlungstheorie: der Begriff der Handlung eignet sich nicht, weil ein Akteur vorausgesetzt wird. - Es gibt sie aber auch ohne Zuschauer. - Im Prinzip kann eine Handlung als solitäre, sozial resonanzlose Sache vorgestellt werden.
AU Kass 11
Handlungstheorie: Insistieren auf der Rationalität - kommt von Max Weber her - Handlung/Weber: zunächst müssen Mittel und Zwecke unterschieden werden - LuhmannVsWeber: Problem, was denn ausgeschossen werden soll - ist eine gewisse Handlung eher Verhalten? - Weber: mehr Beschreibung von Idealtypen als von konkreter Realität.
Lösung/heute: Rational Choice-Theorie. Aussenabgrenzung: Problem: was zählt noch als Folgen - Innenabgrenzung: - Lösung: der Handelnde muss sich die Handlung selbst zuschreiben. - Problem: was zählt als Motiv?
LuhmannVsHandlungstheorie: sie klärt nicht die Konturen des Handlungsbegriffs. - Sie beantwortet nicht die Frage, wie sich Systeme aus Handlungen bilden können, wenn die Handlungen psychisch und biologisch im Einzelmenschen fundiert ist.

AU I
N. Luhmann
Einführung in die Systemtheorie Heidelberg 1992

Lu I
N. Luhmann
Die Kunst der Gesellschaft Frankfurt 1997

> Gegenargumente gegen Luhmann



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 28.05.2017