Philosophie Lexikon der Argumente

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Ich: A. Der Ausdruck einer Sprecherin für das Subjekt bzw. die Person, die sie selbst ist. Der Gebrauch dieses Ausdrucks setzt ein Bewusstsein der eigenen Person voraus.
B. Die psychische Entität eines Subjekts, das in der Lage ist, sich auf sich selbst zu beziehen.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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I 645
Ich/du/Brandom: sind systematisch, nicht anaphorisch verknüpft - eins tritt oft an die Stelle des anderen.
I 646
"Es" kann nicht immer symmetrisch eingesetzt werden: Bsp Hegel hat Kants Argument verstanden, aber er hat es nicht widerlegt. - Es ist aber nicht das eigentliche Tokening, das er widerlegt hat - von diesem Tokening hat er nie gehört.
I 766f
Ich/Brandom: nicht ersetzbar, weil bei jedem anderen Ausdruck [t] Umstände denkbar, dass t eine bestimmte Eigenschaft hat und nicht ich - Bsp Zuckerspur im Supermarkt.
I 767
Unterschied "ich werd" " - "t sollte" - Pointe: ich/Brandom: kann nicht nur gebraucht werden, um eine Festlegung zuzuweisen.
I 770
Ich/Anscombe: kein Raum für die Frage, wer derjenige ist, von dem ich das weiß (nämlich ich).
I 779
Niemand anderes kann den Satz "Ich werde von einem Bären bedroht" äußern, aber jeder kann ihn verstehen.

Bra I
R. Brandom
Expressive Vernunft Frankfurt 2000

Bra II
R. Brandom
Begründen und Begreifen Frankfurt 2001

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 30.05.2017