Philosophie Lexikon der Argumente

Suche  
 
Ich: A. Der Ausdruck einer Sprecherin für das Subjekt bzw. die Person, die sie selbst ist. Der Gebrauch dieses Ausdrucks setzt ein Bewusstsein der eigenen Person voraus.
B. Die psychische Entität eines Subjekts, das in der Lage ist, sich auf sich selbst zu beziehen.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
Bücher bei Amazon
V 239ff
Ich/empirisches Ich/Pauen: Gesamtheit der Selbstzuschreibungen, nicht homogen - Ich/Kenny: "Philosophenunsinn", Mißverständnis des Reflexivpronomens - Minsky: Vielzahl von Agenten - nur nützlich für die Zuschreibung von Handlungen - V 242 Dennett: scheinbar direkte Alltagswahrnehmung in Wirklichkeit komplexe Interpretation und Hypothesenbildung - Ich nicht eigenständig - Meinungen und Wünsche sind Komplexe von Memen - Blackmore: nicht Ursprung von Wünschen, sondern Funktion der Bündelung.
V 246
Ich/Metzinger/Pauen: (Im Anschluß an Johnson-Laird): mentale Modelle als Basis unserer Repräsentation der Wirklichkeit - oberstes Modell der Hierarchie: das "Realitätsmodell" - Subjektivität: wird auf das Selbstmodell zurückgeführt, eingebettet in das Realitätsmodell - das Modell ist transparent in Bezug auf Gehalte, aber nicht seine Mechanismen - "Selbst"/Metzinger: ist eine Fiktion.
V 248
Ich/Fichte/Pauen: ...unaufhörlicher Wechsel - nur Bilder, kein Sein.

Pau I
M. Pauen
Grundprobleme der Philosophie des Geistes Frankfurt 2001

> Gegenargumente zu Ich



> Eigenen Beitrag vorschlagen | > Haben Sie einen Fehler entdeckt? | > Export als BibTeX Datei
 
Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 28.05.2017