Philosophie Lexikon der Argumente

 
Ich: A. Der Ausdruck einer Sprecherin für das Subjekt bzw. die Person, die sie selbst ist. Der Gebrauch dieses Ausdrucks setzt ein Bewusstsein der eigenen Person voraus.
B. Die psychische Entität eines Subjekts, das in der Lage ist, sich auf sich selbst zu beziehen.


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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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Frank I 50ff
ShoemakerVsHume: 1. Hume zeigt höchstens, dass, wenn ich mich antreffe, es nicht wissen kann
2. Die Prämisse ist falsch: es gibt zwar keine indexfreie Beschreibung, aber das beweist nicht, dass ich auf solche angewiesen wäre.
Zur Identifikation gehört notwendig Möglichkeit des Irrtums - beim Ich aber nicht gegeben - sowieso Regress bei Selbstidentifikation - Hume leugnet gar nicht das Selbstbewusstsein. Bewusstsein/Shoemaker: keine Art Wahrnehmung! (Rorty dito). - Schmerz ist kein (privater) Gegenstand, man ist nicht Schmerz, und man ist auch nicht schmerzhaft, sondern fühlt ihn.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Shoem I
S. Shoemaker
Identity, Cause, and Mind: Philosophical Essays Expanded Edition 2003

Fra I
M. Frank (Hrsg.)
Analytische Theorien des Selbstbewusstseins Frankfurt 1994

> Gegenargumente gegen Shoemaker
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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 20.09.2017