Philosophie Lexikon der Argumente

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Identitätstheorie (Philosophie des Geistes): die These, dass Geistzustände nichts anderes als Zustände des Gehirns sind. Spielarten der Identitätstheorie sind die schwächere Annahme einer Typ-Typ-Identität und die stärkere Annahme einer Token-Token-Identität.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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Richard Rorty
Frank I 579
Identitätstheorie/Rorty: nicht strikte Identität sondern Beziehung der Art, wie sie zwischen bestehenden und nichtbestehenden Entitäten besteht. - Seine "Verschwindensversion" (>Foucault) soll die "Übersetzungstheorie" (Smart, Armstrong) ablösen. - Letztlich ist die Sprachpraxis entscheidend.
Rorty I 136
Identitätstheorie/Rorty: RortyVsIdentitätstheorie: auch VsIdentität von Leib und Seele. - Lösung: Materialismus ohne Identitätstheorie.

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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Ro I
R. Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Ro II
R. Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Ro III
R. Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Ro IV
R. Rorty
Eine Kultur ohne Zentrum Stuttgart 1993

Ro V
R. Rorty
Solidarität oder Objektivität? Stuttgart 1998

Ro VI
R. Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000

Fra I
M. Frank (Hrsg.)
Analytische Theorien des Selbstbewusstseins Frankfurt 1994

> Gegenargumente gegen Rorty
> Gegenargumente zu Identitätstheorie



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 26.06.2017