Philosophie Lexikon der Argumente

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Identitätstheorie (Philosophie des Geistes): die These, dass Geistzustände nichts anderes als Zustände des Gehirns sind. Spielarten der Identitätstheorie sind die schwächere Annahme einer Typ-Typ-Identität und die stärkere Annahme einer Token-Token-Identität.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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I 271
Identitätstheorie/Vollmer: kein Befund der Neurophysiologie kann jemals ausreichen, die Identitätstheorie zu beweisen - Grund: Erklärung: was sich durch die Annahme einer Wesenheit erklären lässt, lässt sich immer auch durch die Annahme zweier Wesenheiten erklären.
II 90
Identität/Identitätstheorie/Vollmer: ((s) hier: Identität von Geist mit physikalischer Verwirklichung.): nicht alle Eigenschaften müssen übereinstimmen - Bsp der optische und der haptische Eindruck eines Apfels sind auch nicht identisch.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Vo I
G. Vollmer
Die Natur der Erkenntnis Bd I Stuttgart 1988

Vo II
G. Vollmer
Die Natur der Erkenntnis Bd II Stuttgart 1988

> Gegenargumente gegen Vollmer
> Gegenargumente zu Identitätstheorie



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 18.08.2017