Philosophie Lexikon der Argumente

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Imprädikativität: Imprädikativ sind Begriffe, die nur mit den Mitteln der Aussagenmenge, zu denen sie selbst gehören, definiert sind. Probleme treten in Zusammenhang mit möglichen Zirkelschlüssen auf. Zur Vermeidung von Paradoxien wird manchmal die Forderung aufgestellt, imprädikativer Begriffe zu vermeiden. Siehe auch Paradoxien, Russellsche Paradoxie, Poincaré.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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EMD II 77/8
Def imprädikativ/Dummett: eine Extension ist imprädikativ, wenn sie erlaubt, das Prädikat "wahr" auch auf Sätze der erweiterten Sprache (durch Hinzufügung eben des Prädikats "wahr" erweitert) anzuwenden.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Du I
M. Dummett
Ursprünge der analytischen Philosophie Frankfurt 1992

Du III
M. Dummett
Wahrheit Stuttgart 1982

EMD II
G. Evans/J. McDowell
Truth and Meaning Oxford 1977

Ev I
G. Evans
The Varieties of Reference (Clarendon Paperbacks) Oxford 1989

> Gegenargumente gegen Dummett
> Gegenargumente zu Imprädikativität



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 19.08.2017