Philosophie Lexikon der Argumente

Suche  
 
Inferentialismus: (von Inferenz, Schlussfolgerung) die Auffassung, dass die Bedeutungen bzw. Inhalte unserer Ausdrücke aus Schlussfolgerungen gewonnen werden, im Gegensatz zu der These, dass Bedeutungen aus Erfahrungen stammen müssen. Siehe auch Hyperinferentialismus, Rationalismus, Empirismus, Fundierung, Repräsentation.

_____________
Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
Bücher bei Amazon
I 143/4
Inferentielle Semantik/Esfeld: Inhalt eines Glaubenszustands sind seine Beziehungen zu anderen Glaubenszuständen. - Daher ist kein Raum für die Unterscheidung Repräsentation und Gegenstand - d.h. ein Glaubenszustand bezieht sich direkt auf Gegenstände.


_____________
Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Es I
M. Esfeld
Holismus Frankfurt/M 2002

> Gegenargumente gegen Esfeld
> Gegenargumente zu Inferentialismus



> Eigenen Beitrag vorschlagen | > Haben Sie einen Fehler entdeckt? | > Export als BibTeX Datei
 
Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 21.07.2017