Philosophie Lexikon der Argumente

Screenshot Tabelle Begriffe

 
Inferentielle Rolle: das Veränderungspotential, das sprachliche Ausdrücke innerhalb von Schlussfolgerungen haben. Der Bezug auf Wahrheit ergibt sich damit erst indirekt bei der Bewertung der Gesamtargumentation und ist nicht jedem Sprecher bewusst.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten

 
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I 153
Inferentielle Rolle/Brandom: ohne sie ist nicht ersichtlich, warum das was von einem Atomsatz oder einem einfachen Prädikat repräsentiert wird, für das, was von einem anderen repräsentiert wird, von Bedeutung sein soll. - Bsp nichtinferentiell: Zeigen: kann keinen selbständigen Bereich der Sprache bilden.
I 187f
Gehalt/Dummett/Brandom: begrifflicher Gehalt als inferentielle Rolle: 1. Umstände: (Mengen von Prämissen). - 2. Folgen: (Mengen von Konsequenzen).
I 190
Empirische Begriffe: eher nichtinferentiell - Umstände: auch Überzeugungen, Handlungen, Wahrnehmungen.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Bra I
R. Brandom
Expressive Vernunft Frankfurt 2000

Bra II
R. Brandom
Begründen und Begreifen Frankfurt 2001

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> Gegenargumente gegen Brandom

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 22.11.2017