Philosophie Lexikon der Argumente

Screenshot Tabelle Begriffe

 
Inferenzen: Schlüsse, Schlussfolgerungen.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten

 
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I 255
Inferentielle Gliederung/Brandom: drei Dimensionen: 1. Festlegung und Berechtigung zu Festlegungen.
I 256
2. Unterscheidung von begleitender und kommunikativer Vererbung deontischer Status.
I 257
3. Inferentielle Gliederung im weiteren Sinn: Autorität, Verantwortung, Autorisierung.
I 284
Brandom: Schlüsselbegriff: Folgern - verbindet semantischen Gehalt und pragmatische Signifikanz.
I 496
Inferenz/Brandom: Prämissen und Konklusionen: sind immer ganze Sätze! ("freistehend"). - Gegensatz: Konditional: Antezedens und Konsequens: sind subsententiale Ausdrücke ("eingebunden").
I 650
Inferenz/Brandom: semantische Signifikanz von Typen - Anapher: semantische Signifikanz von Tokenings - Inferenz: berichtende Verwendung von Sätzen - Anapher: deiktische Verwendung sing Termini - begriffliche Gliederung ist in erster Linie inferentielle Gliederung - der Gebrauch eines Demonstrativums bezieht sich auf einen Gegenstand und wird dadurch zu einem singulären Term. - (Anders als der Schrei "Au") und kann dann auch eine anaphorische Rolle spielen.
II 9
Inferenz/Brandom: Vorrang von Referenz.
II 35
nichtinferentiell/Brandom: Bsp Wahrnehmungsumstände.
II 70
Inferenz/Brandom: sogar nicht-inferentielle Berichte (Wahrnehmungsberichte) müssen inferentiell gegliedert sein (Sellars und Hegel) - sonst nicht von VURDs (Automaten) zu unterscheiden - Papagei: versteht seine eigenen Reaktionen nicht - nicht-inferentieller Begriff: Bsp rot - aber: genau wie man Begriffe durch das Beherrschen anderer Begriffe erwirbt, so braucht man inferentielle Begriffe, um zu nicht-inferentiellen zu gelangen.
Newen/Schrenk I 164
inferentielle Rollen/Brandom/Newen/Schrenk: a) Sprachaustrittsregel: Handlungen werden als adäquate praktische Folgerungen bezeichnet Bsp "Der Topf kocht über" > drängt zur Handlung, ihn von der Platte zu nehmen - b) Eintrittsregel: involviert Wahrnehmungen sowohl der Umwelt als auch der eigenen Körperzustände. Das führt zu Wahrnehmungsberichten.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Bra I
R. Brandom
Expressive Vernunft Frankfurt 2000

Bra II
R. Brandom
Begründen und Begreifen Frankfurt 2001

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> Gegenargumente gegen Brandom

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 23.10.2017