Philosophie Lexikon der Argumente

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Intensionen: Bezugsgegenstände, die sich aus einer sprachlichen Beschreibung ergeben, im Gegensatz zu den materiellen Gegenständen (den Extensionen), die davon abweichen können, sei es durch Ungenauigkeiten, sei es durch Verwendung indexikalischer Ausdrücke. Beispiele für Intensionen sind Die älteste Person im Raum, Der Gewinner, Johns Lieblingszitat, Wer die Geschwindigkeit übertritt. Siehe auch Morgenstern/Abendstern, Extensionalität, Extension.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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K. Glüer, Davidson zur Einführung, 1993
Intensionen: Bsp Abendstern/Morgenstern - Entspricht dem Bsp Einbrecher/Vater - der Vater wird mit dem Einbrecher verwechselt.
a propos II 38
Intension/Wahrheitswert/Davidson: Bsp "stellt fest" ist intensional: d.h. kein wahrheitsfunktionaler Operator - d.h. wenn man material äquivalente Sätze anhängt, können die Ergebnisse verschiedene Wahrheitswerte haben.

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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

D I
D. Davidson
Der Mythos des Subjektiven Stuttgart 1993

D III
D. Davidson
Handlung und Ereignis Frankfurt 1990

D IV
D. Davidson
Wahrheit und Interpretation Frankfurt 1990

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> Gegenargumente zu Intensionen



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 25.06.2017