Philosophie Lexikon der Argumente

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Intentionalität: Die Fähigkeit von Menschen und höheren Tieren, sich auf Gegebenheiten wie Dinge und Zustände zu beziehen und darauf zu reagieren. Begriffe, Wörter und Sätze beziehen sich auch auf etwas, haben aber keine Intentionalität. Dieses sprachliche Sichbeziehen nennt man stattdessen Referenz.
 
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I 15
Chisholm These: Vorrang der Intentionalität vor der Sprache.
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Chisholm II M.David/L. Stubenberg (Hg) Philosophische Aufsätze zu Ehren von R.M. Chisholm Graz 1986

II 115
Intentionalität/Brandl: erklärt nicht die attributive Verwendung ("wer immer es ist") - stattdessen wird die Verwendung durch unsere Sprachkenntnis erklärt, daher ist der Primat der Intentionalität fraglich.
II 218
Primat des Intentionalen/Chisholm: Referenz der Sprache durch Bezug auf die Referenz des Denkens zu verstehen. - Wittgenstein: Vs, aber nicht eindeutig.
II 219
Linguistic turn: verschiebt nur das Problem. - Intentionalität/Wittgenstein: dieser hat solche Aspekte auch in seinem Denken.

Chi I
R. Chisholm
Die erste Person Frankfurt 1992

Chi III
Roderick M. Chisholm
Erkenntnistheorie Graz 2004

> Gegenargumente gegen Chisholm
> Gegenargumente zu Intentionalität



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 24.05.2017