Philosophie Lexikon der Argumente

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Intentionalität: Die Fähigkeit von Menschen und höheren Tieren, sich auf Gegebenheiten wie Dinge und Zustände zu beziehen und darauf zu reagieren. Begriffe, Wörter und Sätze beziehen sich auch auf etwas, haben aber keine Intentionalität. Dieses sprachliche Sichbeziehen nennt man stattdessen Referenz.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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II 65 ff
Intentionalität/Davidson: richtige Kausalketten sind notwendig für Intentionalität.
II 135 ff
Den intentionalistischen Prädikaten wohnt essentiell Normativität inne.
Dav I 26
intentionale Zustände/Davidson: Analogie zum Messen: werden angenommen, aber nicht als Entitäten (ebenso ist Gewicht keine Entität für sich, sondern Eigenschaft des Gegenstands). - Intentionen müssen nicht im Gehirn wohnen, wie Gewichte nicht im Gegenstand wohnen. - Sie brauchen keine physiologische Rolle zu spielen, genau wie Zahlen keine physikalische Rolle spielen. - Daher: wenn das Subjekt hier keine Entitäten findet, folgt nicht, daß es nicht weiß, was es denkt.
II 110
Davidson: richtige Kausalketten sind notwendig für Intentionalität.

D I
D. Davidson
Der Mythos des Subjektiven Stuttgart 1993

D III
D. Davidson
Handlung und Ereignis Frankfurt 1990

D IV
D. Davidson
Wahrheit und Interpretation Frankfurt 1990

> Gegenargumente gegen Davidson
> Gegenargumente zu Intentionalität



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 23.05.2017