Philosophie Lexikon der Argumente

Screenshot Tabelle Begriffe

 
Intentionalität: Die Fähigkeit von Menschen und höheren Tieren, sich auf Gegebenheiten wie Dinge und Zustände zu beziehen und darauf zu reagieren. Begriffe, Wörter und Sätze beziehen sich auch auf etwas, haben aber keine Intentionalität. Dieses sprachliche Sichbeziehen nennt man stattdessen Referenz.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten

 
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I 113
Kausalkette/Kripke: wenn der Name "von Glied zu Glied" weitergegeben wird, dann muss der Empfänger des Namens wohl intendieren, ihn mit derselben Referenz zu verwenden. - Wenn ich "Napoleon" höre, und beschließe, dass dies ein hübscher Name für mein Erdferkel wäre, dann erfülle ich diese Bedingung nicht. Ich kann damit eine neue Verknüpfung aufstellen und diese anderen Leuten übermitteln. Sie ist aber sonst keine Verknüpfung des erforderlichen Typs.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

K I
S.A. Kripke
Name und Notwendigkeit Frankfurt 1981

K III
S. A. Kripke
Outline of a Theory of Truth (1975)
In
Recent Essays on Truth and the Liar Paradox, R. L. Martin (Hg), Oxford/NY 1984

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 23.11.2017