Philosophie Lexikon der Argumente

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Intentionalität: Die Fähigkeit von Menschen und höheren Tieren, sich auf Gegebenheiten wie Dinge und Zustände zu beziehen und darauf zu reagieren. Begriffe, Wörter und Sätze beziehen sich auch auf etwas, haben aber keine Intentionalität. Dieses sprachliche Sichbeziehen nennt man stattdessen Referenz.
 
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James I 115
Kuhn: Enthaltung im Bereich des nicht-evidenten Wissens ist nicht möglich! Bsp Kolumbus legte die Hypothese eines neuen Kontinents seinem Handeln zugrunde. Der bloße Wille, irgendetwas zu entdecken, ist nicht ausreichend. (> Suchen, > Glauben, > Intentionalität).
James I 116
Es gibt also Fälle, wo eine Tatsache nicht eintreten kann, wenn nicht im voraus ein Glaube an ihr Eintreten vorhanden ist.
((s) Vs: Bsp Kolumbus entdeckte allerdings etwas anderes, als er ursprünglich gesucht hatte.) - ((s) Reines Problem der Benennung post hoc.)

Ku I
Th. Kuhn
Die Struktur wissenschaftlicher Revolutionen Frankfurt 1973

> Gegenargumente gegen Kuhn
> Gegenargumente zu Intentionalität



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 26.05.2017