Philosophie Lexikon der Argumente

Screenshot Tabelle Begriffe

 
Interpretation: A. Das Aufstellen von Aussagen über andere Aussagen, wobei sich die neuen Aussagen des Vokabulars der ursprünglichen Aussagen bedienen sowie eventuell neues Vokabular einführen. Wird kein neues Vokabular eingeführt, kann neue Information durch Umstellung der syntaktischen Elemente gewonnen werden.
B. In der Logik das Einsetzen von Werten (Gegenständen) anstelle der Konstanten bzw. freien Variablen.


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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten

 
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Gareth Evans
EMD II 210
Interpretative Semantik/Interpretationale Semantik/Evans: müsste für jede Art semantischen Ausdruck eine Entität annehmen. Eine Menge, einen Wahrheitswert, eine Funktion von Mengen auf Wahrheitswerte usw. bereitstellen, der den Vorkommnissen dieser Art zugeschrieben werden könnte und zwar unter einer beliebigen Interpretation. Dann könnten wir die Spezifikation der Art der Zuschreibung als eine Spezifikation des zugrunde liegenden Wesens auffassen, das ein Wort mit anderen gemein hat.
II 213
Anstelle eines einzelnen unsortierten Bereichs wird es angebracht sein, den Bereich in fundamentale Arten von Objekten einzuteilen: Orte, Zeiten, materielle Objekte, lebendige Objekte, Ereignisse... dann können wir Bsp "Eine Menge von Paaren von lebendigen Objekten und Zeiten" als Verb verstehen.
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Frank I 553
Evans: wir dürfen uns nicht auf eine rein sprachliche oder kommunikationsbezogene Interpretationsebene zerren lassen.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

EMD II
G. Evans/J. McDowell
Truth and Meaning Oxford 1977

Ev I
G. Evans
The Varieties of Reference (Clarendon Paperbacks) Oxford 1989

Fra I
M. Frank (Hrsg.)
Analytische Theorien des Selbstbewusstseins Frankfurt 1994

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 20.11.2017