Philosophie Lexikon der Argumente

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Interpretation: A. Das Aufstellen von Aussagen über andere Aussagen, wobei sich die neuen Aussagen des Vokabulars der ursprünglichen Aussagen bedienen sowie eventuell neues Vokabular einführen. Wird kein neues Vokabular eingeführt, kann neue Information durch Umstellung der syntaktischen Elemente gewonnen werden.
B. In der Logik das Einsetzen von Werten (Gegenständen) anstelle der Konstanten bzw. freien Variablen.
 
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I 180
Radikale Interpretation/Davidson/McDowell: letztlich eignet sich der Feldlinguist Normen aus der Innenperspektive (Sprache, Kohärenz, nicht Verhältnis Reiz/Welt) an.
I 181
McDowellVsRorty: wenn er für den Feldlinguisten eine normative Sicht verbietet (und also quasi eine Außenperspektive rein kausaler Natur vorschlägt), dann bringt er uns um die Bedeutsamkeit des Übergangs von der misslichen Ausgangslage hin zur erreichten Interpretation.
I 182
McDowellVsRorty: vertritt letztlich einen Dualismus von Natur und Vernunft. Daher kann er als Pragmatist allenfalls zum Teil erfolgreich sein. Er selbst sieht das natürlich nicht als Dualismus. Er spricht davon (Rorty): "geduldig zu erklären, dass Normen etwas anderes sind als Beschreibungen."

MD I
J. McDowell
Geist und Welt Frankfurt 2001

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 22.05.2017