Philosophie Lexikon der Argumente

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Interpretation: A. Das Aufstellen von Aussagen über andere Aussagen, wobei sich die neuen Aussagen des Vokabulars der ursprünglichen Aussagen bedienen sowie eventuell neues Vokabular einführen. Wird kein neues Vokabular eingeführt, kann neue Information durch Umstellung der syntaktischen Elemente gewonnen werden.
B. In der Logik das Einsetzen von Werten (Gegenständen) anstelle der Konstanten bzw. freien Variablen.


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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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I 115
Interpretative Bedeutungstheorie/BT/interpretierbar/Davidson: 1. Man muss wissen, was durch eine extensionale endlich Tarskische Wahrheitstheorie relativiert auf Äußerungen festgestellt wird
2. Gewissen empirische Bedingungen erfüllt sind (meist Prinzip der Nachsicht)
3. Man wüsste, dass 1. und 2. bestehen. - Nur kontrafaktisches Konditional: "was der Fall wäre..." - sonst für keinen aktualen Sprecher realistisch.
Problem: es gibt keine Tarski-Theorie für natürliche Sprachen - merkwürdiges Merkmal/Schiffer: dass es dann eine inhaltsbestimmende Eigenschaften geben muss, die aber kein Sprecher kennt.
Lösung: sie steckt im nicht-propositionalen oder subdoxastischen Wissen - sie ist jedenfalls "intern repräsentiert". - Schiffer: das ist kein Irrtum von Davidson.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Schi I
St. Schiffer
Remnants of Meaning Cambridge 1987

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 20.07.2017