Philosophie Lexikon der Argumente

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Intersubjektivität: die wechselseitige Anerkennung eines Innenlebens durch bewusste Subjekte. Voraussetzung sind das bewusste Erkennen des eigenen Innenlebens durch ein Subjekt sowie die Annahme, dass andere Subjekte die Hauptmerkmale der inneren Verfasstheit teilen, die das Subjekt an sich selbst feststellt. Dazu gehören Sprache, Schmerzempfinden, Erinnerungsvermögen, Selbsterhaltungstrieb und gewisse Interessen. Intersubjektivität wird von einigen Autoren als Ersatzbegriff für eine als unerreichbar angenommene Objektivität gebraucht.
 
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II 122/123
Wahrheit/Intersubjektivität/Davidson/Glüer: intersubjektives Wahrheitsverständnis: ist ein dritter Weg zwischen Korrespondenz-Theorie und Kohärenz-Theorie. - "Geteilte Welt". - Kommunikation - DavidsonVsTarski: nur durch Verständnis der Wahrheit können wir den Gegenständen einen Platz in der öffentlichen Welt geben.

D I
D. Davidson
Der Mythos des Subjektiven Stuttgart 1993

D III
D. Davidson
Handlung und Ereignis Frankfurt 1990

D IV
D. Davidson
Wahrheit und Interpretation Frankfurt 1990

> Gegenargumente gegen Davidson
> Gegenargumente zu Intersubjektivität



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 26.05.2017