Philosophie Lexikon der Argumente

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Intersubjektivität: die wechselseitige Anerkennung eines Innenlebens durch bewusste Subjekte. Voraussetzung sind das bewusste Erkennen des eigenen Innenlebens durch ein Subjekt sowie die Annahme, dass andere Subjekte die Hauptmerkmale der inneren Verfasstheit teilen, die das Subjekt an sich selbst feststellt. Dazu gehören Sprache, Schmerzempfinden, Erinnerungsvermögen, Selbsterhaltungstrieb und gewisse Interessen. Intersubjektivität wird von einigen Autoren als Ersatzbegriff für eine als unerreichbar angenommene Objektivität gebraucht.
 
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AU Cass 7
Intersubjektivität/LuhmannVsIntersubjektivität: was ist eigentlich das "Inter"? - Wir finden es nicht im Subjekt - Subjekt: Begriff aus der Tradition, als eine Gesellschaftstheorie noch nicht möglich war - neu: Individuum statt Subjekt - Beobachtung von Beobachtung statt Intersubjektivität.

AU I
N. Luhmann
Einführung in die Systemtheorie Heidelberg 1992

Lu I
N. Luhmann
Die Kunst der Gesellschaft Frankfurt 1997

> Gegenargumente gegen Luhmann
> Gegenargumente zu Intersubjektivität



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 24.05.2017