Philosophie Lexikon der Argumente

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Intersubjektivität: die wechselseitige Anerkennung eines Innenlebens durch bewusste Subjekte. Voraussetzung sind das bewusste Erkennen des eigenen Innenlebens durch ein Subjekt sowie die Annahme, dass andere Subjekte die Hauptmerkmale der inneren Verfasstheit teilen, die das Subjekt an sich selbst feststellt. Dazu gehören Sprache, Schmerzempfinden, Erinnerungsvermögen, Selbsterhaltungstrieb und gewisse Interessen. Intersubjektivität wird von einigen Autoren als Ersatzbegriff für eine als unerreichbar angenommene Objektivität gebraucht.
 
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I 139
subjektiv/objektiv/Wright: warum drücken wir nicht einfach alle unsere Meinungen über das Komische mit ich finde.. aus? Antwort: es ist nützlich, die objektivierte Form der Gemeinschaft zu haben, denn oft können wir durchaus zu Recht eine gemeinschaftliche Reaktion auf das Komische annehmen. ((s) sonst gäbe es das Komische nicht in der Form, in der wir es kennen.)
I 139
Es gibt Begriffe, die zu einfach sind, um darüber zu streiten (> Wittgenstein, Arithmetik): Bsp der Gehalt arithmetischer Behauptungen wie 57 + 65 = 122 sagt nichts über Konsens und hat dafür keine logischen Folgen. - Es gäbe dafür aber auch keinen Maßstab der Korrektheit zu erfüllen, wenn nicht auf jener basalen Ebene Konsens vorausgesetzt werden könnte.

Wri I
Cr. Wright
Wahrheit und Objektivität Frankfurt 2001

> Gegenargumente gegen Wright
> Gegenargumente zu Intersubjektivität



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 23.05.2017