Philosophie Lexikon der Argumente

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Kategorien: Grundbegriffe zur Einteilung der Gegenstände eines Wissensgebietes in verschiedene Gruppen bzw. Hierarchien. In der Philosophie unterschieden sich die Kategoriensysteme verschiedener Autoren zum Teil erheblich. Begriffe, die sich nicht zur Kategorienbildung eignen, sind Transzendentalien, wie z.B. der Begriff der Ähnlichkeit. Diese Begriffe sind jedoch wiederum auf die kategorisierten Gegenstände anwendbar.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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I 381
Kategorien/PinkerVsTtradition: einen Klassifizierungsdrang gibt es nicht deshalb, weil das Gedächtnis begrenzt ist. - Tradition: ohne Ordnung herrschte Chaos.
PinkerVs: Organisation um ihrer selbst willen sinnlos - Lösung: nur mit Kat. kann man Schlussfolgerungen (Inferenzen) ziehen. - Die meisten Kategorien liegen in der Mitte: Bsp "Kaninchen", nicht "Waldkaninchen" oder "Säugetier".
I 386
George Lakoff (Linguist) VsKategorien: es gibt keine klaren Kategorien, reine Fiktionen, gehören abgeschafft. - PinkerVsLakoff: Regeln sind eben Idealisierungen.
I 386
Kategorien/Gould: es ist ein Fehler, ausgestorbene Tiere in Kategorien zu zwängen. - Pinker: schwierig ist die Klassifikation an dem Stumpf, wo ein Zweig abgeschlagen wurde.
I 402f
Kategorien/Volkspsychologie/Pinker: Vsd wird als essentialistische angenommen: Taxonomien auf der ganzen Welt sehen ähnlich aus wie die Baumstruktur von Linné.
I 404
Aber es gibt kein Alter, in dem Kinder in Bezug auf Artefakte Essentialisten sind: Bsp eine als Vogelhaus umgerüstete Kaffeekanne wird von allen als Vogelhaus bezeichnet.

Pi I
St. Pinker
Wie das Denken im Kopf entsteht München 1998

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 28.05.2017