Philosophie Lexikon der Argumente

Suche  
 
Kausalität: die Relation zwischen zwei (getrennten) Entitäten, wobei eine Zustandsveränderung der einen Entität bewirkt, dass der Zustand der anderen Entität sich ändert. Heutzutage wird angenommen, dass eine Energieübertragung entscheidend dafür ist, dass man von einem Kausalzusammenhang sprechen kann.
D. Hume leugnete als erster konsequent die Beobachtbarkeit von Ursache und Wirkung. (David Hume Eine Untersuchung über den menschlichen Verstand, Hamburg 1993, S. 95).
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
Bücher bei Amazon
Rorty II 131
Kripke/RortyVsKripke: die Kripkeaner berufen sich auf ein privilegiertes Vokabular zur wissenschaftlichen Beschreibung. - Kausalkräfte sind beschreibungsunabhängig.
Stegmüller IV 82
Kausalität/Kripkes Wittgenstein/Kripke/Stegmüller: selbst ein allwissendes Wesen könnte, wenn es die Einzelereignisse betrachtet, nur die Abfolge, nicht aber die Notwendigkeit erkennen. - Im Universum stößt es auf mögliche Welten, in denen weniger strikte Gesetze gelten.

K I
S.A. Kripke
Name und Notwendigkeit Frankfurt 1981

K III
S. A. Kripke
Outline of a Theory of Truth (1975)
In
Recent Essays on Truth and the Liar Paradox, R. L. Martin (Hg), Oxford/NY 1984

Ro I
R. Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Ro II
R. Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Ro III
R. Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Ro IV
R. Rorty
Eine Kultur ohne Zentrum Stuttgart 1993

Ro V
R. Rorty
Solidarität oder Objektivität? Stuttgart 1998

Ro VI
R. Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000

> Gegenargumente gegen Kripke
> Gegenargumente zu Kausalität



> Eigenen Beitrag vorschlagen | > Haben Sie einen Fehler entdeckt? | > Export als BibTeX Datei
 
Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 25.05.2017