Philosophie Lexikon der Argumente

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Kausalität: die Relation zwischen zwei (getrennten) Entitäten, wobei eine Zustandsveränderung der einen Entität bewirkt, dass der Zustand der anderen Entität sich ändert. Heutzutage wird angenommen, dass eine Energieübertragung entscheidend dafür ist, dass man von einem Kausalzusammenhang sprechen kann.
D. Hume leugnete als erster konsequent die Beobachtbarkeit von Ursache und Wirkung. (David Hume Eine Untersuchung über den menschlichen Verstand, Hamburg 1993, S. 95).
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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Richard Rorty
VI 128f
Kausalität/Davidson: Rorty: implizit findet man in seinen Schriften: kausale
Wirkung nur auf Ebene der Mikrostruktur, also nur wo strenge Gesetze gelten und keine »ceteris-paribus-Molekülen oder Raum-Zeit-Stellen-Klauseln« vorkommen. RortyVs.
VI 129f
Kausalität/Rorty: man sollte stets im Stande sein, genau dieselben kausalen Beziehungen zwischen diesen gleichen, aber beliebig beschriebenen Dingen zu erkennen: Bsp zwischen Dinosauriern und Eiern sollte man die selben kausalen Beziehungen erkennen wie zwischen den entsprechenden Molekülen oder Raum-Zeit-Stellen. (Wie Davidson). Das hat nichts mit "Intrinsisch" oder "Ding an sich" zu tun!

Ro I
R. Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Ro II
R. Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Ro III
R. Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Ro IV
R. Rorty
Eine Kultur ohne Zentrum Stuttgart 1993

Ro V
R. Rorty
Solidarität oder Objektivität? Stuttgart 1998

Ro VI
R. Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000

> Gegenargumente gegen Rorty
> Gegenargumente zu Kausalität



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 27.05.2017