Philosophie Lexikon der Argumente

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Kausalität: die Relation zwischen zwei (getrennten) Entitäten, wobei eine Zustandsveränderung der einen Entität bewirkt, dass der Zustand der anderen Entität sich ändert. Heutzutage wird angenommen, dass eine Energieübertragung entscheidend dafür ist, dass man von einem Kausalzusammenhang sprechen kann.
D. Hume leugnete als erster konsequent die Beobachtbarkeit von Ursache und Wirkung. (David Hume Eine Untersuchung über den menschlichen Verstand, Hamburg 1993, S. 95).
 
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372f
Kausalität/Empirie/Wessel: haben wir so eingeführt, dass wir zuerst eine Klasse von Aussagen als über empirische Zusammenhänge ausgezeichnet haben und dann erst sagen, was ein empirischer Zusammenhang ist
Kausalität/Kraft/Wessel: Paradoxie: wenn zwei gleiche Kräfte von gegenüberliegenden Seiten einwirken, bleibt der Körper in Ruhe - Lösung: es fehlen Bedingungen - Paradox des Zusammenhangs: wenn z aus X und v aus Y , dann scheint aus X + Y z + v zu folgen, aber nicht, wenn Kräfte gegensätzlich.
Lösung: Tendenzprädikate: "Körper hat die Tendenz, sich zu bewegen" gleichzeitige gegensätzliche Tendenzen kein Widerspruch.
I 375
Kausalität/Ursache/Logik/Wissenschaft/Wessel: manche Ursachen werden als transitiv aufgefasst, andere nicht, daher mehrere Arten von Kausalbeziehungen.

We I
H. Wessel
Logik Berlin 1999

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 30.05.2017