Philosophie Lexikon der Argumente

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Kennzeichnung: ein beschreibender Ausdruck, der einen Gegenstand herausgreift. Bsp Der Sieger von Austerlitz. Anders als Namen sind Kennzeichnungen nicht starr, d.h. sie können in verschiedenen Welten verschiedene Gegenstände bezeichnen. Es hätte jemand anderes als Napoleon der Sieger von Austerlitz sein können, es ist aber sinnlos zu fragen, ob Napoleon jemand anderes hätte sein können. Es gibt bestimmte und unbestimmte Kennzeichnungen. Siehe auch Starrheit, Namen, Mögliche Welten, Denotation.
 
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Re III 127f
Unechte Namen/Quine: (= Kennzeichnungen - nur echte Namen erlauben die Substitution, die sich in der Ununterscheidbarkeit des Identischen findet - unechte: führen zu komplexerer Form: Bsp » unter den römischen Rednern gibt es einen größten, und er klagte Catilina an« - Bsp »Genau eine Zahl zählt die Planeten und sie ist größer als sieben«/Russell: hier ist nur 7 echter Name - daher können diese Sätze auch nicht Ober- und Untersatz in einer Schlussfolgerung des Prinzips der Ununterscheidbarkeit des Identischen sein.
QuineVs: Problem: Reichweite: die Kennzeichnungen müssen so eliminiert werden, dass in der neuen Formulierung kein Bestandteil mit ihnen korrespondiert.
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Strobach I 104:
Ununterscheidbarkeit/Strobach: erfordert Logik 2. Stufe: Prädikatenlogik 2. Stufe/PL2/Strobach: typische Formel: das Leibnizsche Gesetz: "x = y > (F)(Fx ↔ Fy)".

Stro I
N. Strobach
Einführung in die Logik Darmstadt 2005



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 26.05.2017