Philosophie Lexikon der Argumente

 
Kognition: Verarbeitung von Information durch ein menschliches, tierisches oder künstliches System. Da Information durch alle Wahrnehmungsorgane einströmt, ist eine einheitliche Verarbeitung nur auf der untersten Symbolebene anzunehmen. Beispiele für Kognitionen sind Wahrnehmung, Lernen, Spracherkennung, Problemlösen. Kognitionen können unbewusst ablaufen.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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Richard Rorty
VI 46/47
Kognitive Bedingung/Wright/RortyVsWright: für ihn soll ein Sprecher wie eine gut geölte Maschine funktionieren - das ist traditionelle Erkenntnistheorie, nach der Vorurteile und Aberglauben bloß Sand im Getriebe sind - nach Wright müssten wir a priori erkennen, was die richtigen Funktionen sind - durch Kenntnis des Inhalts - PragmatismusVsKognitivität: nicht mehr als kontingenter Konsens -" für sie ist Inhalt nicht wichtig.
VI 51
Kognition/Kognitivität/kognitiv/Tatsache/Wright/Rorty: Wrights "kognitives Gebot": Vorteil: wir brauchen keine vergegenständlichen Tatsachen. - Stattdessen: Referenz auf Bereich möglicher Ursachen - ((s) Kognition macht Tatsachen überflüssig.) - Vs: Problem: das setzt einen Begriff der Funktionsweise einer "Repräsentationsmaschine" voraus.
VI 429f
Kognition/Sprache/Rorty: Kognition ist nicht ohne Sprache möglich. - Daher Lücke zwischen Empfindung und Kognition. - Sicher gibt es eine kausale Kontinuität zwischen Erfahrung und Denken - aber die gibt es auch zwischen Ernährung und Denken.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Ro I
R. Rorty
Der Spiegel der Natur Frankfurt 1997

Ro II
R. Rorty
Philosophie & die Zukunft Frankfurt 2000

Ro III
R. Rorty
Kontingenz, Ironie und Solidarität Frankfurt 1992

Ro IV
R. Rorty
Eine Kultur ohne Zentrum Stuttgart 1993

Ro V
R. Rorty
Solidarität oder Objektivität? Stuttgart 1998

Ro VI
R. Rorty
Wahrheit und Fortschritt Frankfurt 2000

> Gegenargumente gegen Rorty
> Gegenargumente zu Kognition ...

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 21.09.2017