Philosophie Lexikon der Argumente

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Kompositionalität, Linguistik, Sprachphilosophie: die These (ursprünglich von G. Frege), dass die Bedeutung zusammengesetzter Ausdrücke - z.B. Sätze - sich aus den Bedeutungen der Teile ergibt. Daraus folgt, dass eine Änderung von Teilen - z.B. Ersetzung eines einzelnen Worts durch ein anderes - die Bedeutung des ganzen zusammengesetzten Gebildes ändern kann. Siehe auch Frege-Prinzip.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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II 25
Def funktional kompositionale Semantik/Kompositionalität/Struktur/prop Einst/Cresswell: Bsp Def Bedeutung/funktional kompositional/Cresswell: von "5 + 7" ist das Ergebnis davon, dass man die Funktion, die die Bedeutung des Pluszeichens "+" ist, (d.h. die Operation der Addition) auf den beiden Zahlen 5 und 7 operieren lässt.
II 27
Kompositionalität/Cresswell: die Wahl einer kompositionalen Semantik war dadurch motiviert, dass es eine enge Verbindung von Bedeutung und Referenz gibt.
II 27
nicht-funktional kompositionale Semantik/Katz/Cresswell: eine solche Semantik wurde von Katz vorgestellt - aber er geht davon aus, dass Wahrheit und Referenz gar keinen Platz in einer semantischen Theorie haben.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Cr I
M. J. Cresswell
Semantical Essays (Possible worlds and their rivals) Dordrecht Boston 1988

Cr II
M. J. Cresswell
Structured Meanings Cambridge Mass. 1984

> Gegenargumente gegen Cresswell
> Gegenargumente zu Kompositionalität



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 27.06.2017