Philosophie Lexikon der Argumente

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Kompositionalität, Linguistik, Sprachphilosophie: die These (ursprünglich von G. Frege), dass die Bedeutung zusammengesetzter Ausdrücke - z.B. Sätze - sich aus den Bedeutungen der Teile ergibt. Daraus folgt, dass eine Änderung von Teilen - z.B. Ersetzung eines einzelnen Worts durch ein anderes - die Bedeutung des ganzen zusammengesetzten Gebildes ändern kann. Siehe auch Frege-Prinzip.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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I 151
Kompositionalität/PinkerVsFrege: muss auch die Art der Verbindung berücksichtigen.
I 153
Unterschied Bsp Baby sah Huhn/Huhn sah Baby - das zeigt, dass die Bausteine nicht getrennt sind.
I 154f
Neuronale Netze/Denken: aktiv/passiv, Einheiten. Baby isst: dieses Bild sagt nicht, was das Baby isst. - "Schnecke wird gegessen" sagt nicht von wem.
Falsche Lösung: Gewichtung. - richtig: Repräsentation. - Dafür gibt es eine zusätzliche Schicht von Einheiten - ähnlich wie Mentalesisch.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Pi I
St. Pinker
Wie das Denken im Kopf entsteht München 1998

> Gegenargumente gegen Pinker
> Gegenargumente zu Kompositionalität



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 21.07.2017