Philosophie Lexikon der Argumente

 
neuronale Netze als Erklärung für Geistzustände:

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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I 128ff - 145
Neuronale Netze/Pinker:Lernen/Problem: falsche Verstärkung bei "xor" (Shefferstrich) - Lösung: innere Repräsentation zwischenschalten - ...+...
I 142
Rumelhart: Rücksendung aller Fehler - "versteckte Ebenen": mehrere Aussagen, die wahr oder falsch sein können, können zu einer komplexen logischen Funktion zusammengestellt werden, die Werte variieren dann stufenlos - System kann selbst die richtigen Gewichtungen vornehmen, wenn Input und Output vorgegeben - solange ähnliche Input zu ähnlichen Outputs führen, kein weiteres Training notwendig - >Homunculi
I 144f
Konnektionismus/Rumelhart: Geist großes neuronales Netz - Ratten haben nur weniger Netze - PinkerVsKonnektionismus: Netze allein nicht hinreichend für Handhabung von Symbolen - die Netze müssen in Programmen strukturiert angeordnet sein. - Schon die Vergangenheitsform überfordert ein Netz.
Vorläufer: "Assoziation der Ideen": Locke/Hume/Berkeley/Hartley/Mill - 1. Kontiguität (Zusammenhang): häufig erlebte Ideen werden im Geist assoziiert - 2. Ähnlichkeit: ähnliche Ideen aktivieren einander. I 146
Computervariante: statistische Berechnungen mit mehreren Ebenen.
I 147
VsKonnektionismus: Einheiten mit gleichen Repräsentationen sind ununterscheidbar - Individuum sollte nicht als kleinste Teilklasse aufgefasst werden.
I 151
Konnektionismus kann Kompositionalität von Repräsentationen nicht erklären.
I 158ff
Rekursion/rekursiv/neuronale Netze/Gedächtnis/Pinker: Rekursion Lösung für Problem der unendlich vielen mögliche Gedanken: Trennung von Kurz-/Langzeitgedächtnis - nicht ganzer Satz auf einmal aufgenommen, sondern Wörter einzeln in Schleifen verarbeitet.
I 159
Netze müssen selbst als rekursiver Prozessor aufgefasst werden, damit Gedanken wohlgeformt sind.
I 166
Neuronale Netze/Pinker: die Netze dringen nicht bis zu den Regeln vor - sie interpolieren nur zwischen eingegebenen Beispielen.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Pi I
St. Pinker
Wie das Denken im Kopf entsteht München 1998

> Gegenargumente gegen Pinker
> Gegenargumente zu Konnektionismus

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 20.09.2017