Philosophie Lexikon der Argumente

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Kontext/Kontextabhängigkeit: Sätze, Wörter und Texte sind in verschiedenem Maße von der Ergänzung durch zusätzliche Angaben zur Beseitigung von Mehrdeutigkeiten abhängig. Insbesondere führt der Gebrauch von Indexwörtern wie „hier“, „jetzt“, aber auch von Pronomina wie „mein“ zu Unbestimmtheiten der Referenz. Die zusätzlichen Angaben können evtl. aus einer schon vorhandenen Informationsmenge entnommen werden, wobei die zu untersuchenden Sätze, Wörter oder Texte eine Teilmenge dieser umfassenderen Menge bilden. Eine solche schon an anderem Ort vorhandene umfassendere Informationsmenge wird Kontext genannt. Siehe auch Abhängigkeit, Ambiguität, Unbestimmtheit, Entdeckung.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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Newen/Schrenk I 112
Äußerungskontext/Auswertungswelt/Kaplan/Newen/Schrenk: diese Unterscheidung ist Kaplans neue logische Darstellung von Wahrheitsbedingungen für Indikatoren. (>zweidimensionale Semantik). - ((s) Von Stalnaker für diagonalisierte Propositionen gebraucht). - Namen: hier wird der Gehalt in Bezug auf den Äußerungskontext (Gebrauch) festgelegt). - Dann wird für jede Auswertungswelt festgestellt, ob der Inhalt wahr ist. -
Kennzeichnungen: hier wird dagegen erst in Bezug auf eine Auswertungswelt das Objekt festgelegt und dann der sich mit diesem Objekt ergebende Inhalt in derselben Auswertungswelt als wahr oder falsch bewertet.

> Gegenargumente gegen Kaplan



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 26.05.2017