Philosophie Lexikon der Argumente

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Kontext/Kontextabhängigkeit: Sätze, Wörter und Texte sind in verschiedenem Maße von der Ergänzung durch zusätzliche Angaben zur Beseitigung von Mehrdeutigkeiten abhängig. Insbesondere führt der Gebrauch von Indexwörtern wie „hier“, „jetzt“, aber auch von Pronomina wie „mein“ zu Unbestimmtheiten der Referenz. Die zusätzlichen Angaben können evtl. aus einer schon vorhandenen Informationsmenge entnommen werden, wobei die zu untersuchenden Sätze, Wörter oder Texte eine Teilmenge dieser umfassenderen Menge bilden. Eine solche schon an anderem Ort vorhandene umfassendere Informationsmenge wird Kontext genannt. Siehe auch Abhängigkeit, Ambiguität, Unbestimmtheit, Entdeckung.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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I 206
Inhalt/Kaplan: Satzbedeutung: legt nicht selbst den Inhalt fest - erst der Kontext legt ihn fest. - Kontext/Stalnaker: kann als zentrierte Welt repräsentiert werden.
I 207
Inhalt: durch Propositionen repräsentiert. - Charakter/Inhalt: müssen getrennt werden, weil die Satzbedeutungen((s) Propositionen) nicht die ausgedrückten Gedanken repräsentieren. - ((s) weil es sein kann, dass man nicht weiß, welche Proposition der eigene Satz ausdrückt.)

Sta I
R. Stalnaker
Ways a World may be Oxford New York 2003

> Gegenargumente gegen Stalnaker



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 25.05.2017