Philosophie Lexikon der Argumente

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Kontingenz, Philosophie: Kontingenz ist nicht gleichbedeutend mit Zufälligkeit, sondern drückt aus, dass eine bestehende Tatsache auch anders hätte sein können. Ihr Gegenbegriff ist Notwendigkeit. Siehe auch Zufall, Notwendigkeit, Notwendigkeit de re.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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II 64
Kontingent/notwendig/Prädikat/Cresswell: angenommen, Prädikat P ist kontingent und trifft auf die Gegenstände a1, a2... zu - Pointe: dieses kontingente Prädikat können wir in ein notwendiges Prädikat umwandeln: - notwendig/Prädikat: Q: soll notwendig zutreffen auf gerade die Dinge, auf die P kontingent zutrifft - Lösung: Q: "ist a1 oder ist a2 oder ist..." - Bedeutung/Pointe: die Bedeutung dieser beiden Prädikate ist natürlich nicht dieselbe, sie müsste es aber, weil sie auf dieselbe Menge von Dingen zutreffen - könnte es zwei solche Prädikate geben? Einige Wahrnehmungsprädikate scheinen so zu funktionieren - Bsp angenommen, die Menge der roten und der runden Dinge wären zufällig dieselbe Menge - die internen Muster (device) bei erkennenden Subjekt sind aber verschieden.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Cr I
M. J. Cresswell
Semantical Essays (Possible worlds and their rivals) Dordrecht Boston 1988

Cr II
M. J. Cresswell
Structured Meanings Cambridge Mass. 1984

> Gegenargumente gegen Cresswell



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 17.08.2017