Philosophie Lexikon der Argumente

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Konventionen: Übereinkünfte über Billigung und Missbilligung von Handlungen die vielleicht einmal explizit getroffen wurden, sich aber im Lauf der Zeit zu einer mehr oder weniger unbewussten Grundlage für das koordinierte Handeln der meisten Angehörigen einer Gruppe oder einer Gesellschaft herausgebildet haben. Diese Konventionen führen ihrerseits dazu, dass gewisse Konsequenzen von Handlungen erwartet werden.
 
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I 142f
Konvention/Goodman: Die Frage, ob ein Punkt atomar oder zusammengesetzt ist, ist wohl offensichtlich eine Frage der Konvention. Ist dagegen der Isomorphismus einer Korrelation, ebenso wie die Variation der Distanz mit der Zeit eine Frage der Tatsachen?
Wenn die Frage der Zusammensetzung von Punkten konventionell ist, und nicht eine Frage der Tatsachen, dann sind Punkte und Geraden jedenfalls nicht weniger konventionell! (Es gibt keine neutrale Tatsache).

G I
N. Goodman
Weisen der Welterzeugung Frankfurt 1984

G II
N. Goodman
Tatsache Fiktion Voraussage Frankfurt 1988

G III
N. Goodman
Sprachen der Kunst Frankfurt 1997

G IV
N. Goodman/K. Elgin
Revisionen Frankfurt 1989

> Gegenargumente gegen Goodman



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 28.05.2017