Philosophie Lexikon der Argumente

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Konventionen: Übereinkünfte über Billigung und Missbilligung von Handlungen die vielleicht einmal explizit getroffen wurden, sich aber im Lauf der Zeit zu einer mehr oder weniger unbewussten Grundlage für das koordinierte Handeln der meisten Angehörigen einer Gruppe oder einer Gesellschaft herausgebildet haben. Diese Konventionen führen ihrerseits dazu, dass gewisse Konsequenzen von Handlungen erwartet werden.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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II 257
Konvention/StrawsonVsAustin: schafft nicht Wahrheit: Relation zwischen dem Premierminister und dem Ausdruck "der Premierminister" konventionell, aber wer den Ausdruck gebraucht, sagt ohne Kontext nichts Wahres.
II 260
VsAustin: verwechselt semantische Bedingungen mit dem Ausgesagten.
II 268
Bsp dass eine Aussage übertrieben ist, hängt nicht von einer Konvention ab, sondern von einer Differenz zu einer Tatsache.
II 269
Existenzaussagen und eingeschränkte allg Aussagen machen keinen Gebrauch von Konventionen
II 257
Wahrmacher/Strawson: Bsp Eine Sprache mit "Platte" (Wittgenstein, PU) wäre genauso konventionell, aber jene angeblichen Pseudoentitäten, die Aussagen wahr machen (Tatsachen) , wären nicht unter den nicht-sprachlichen Korrelaten. - ((s) Die Welt wäre aber deswegen nicht leerer.)

Str I
P.F. Strawson
Einzelding und logisches Subjekt Stuttgart 1972

Str IV
P.F. Strawson
Analyse und Metaphysik München 1994

Str V
P.F. Strawson
Die Grenzen des Sinns Frankfurt 1981

> Gegenargumente gegen Strawson



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 25.05.2017