Philosophie Lexikon der Argumente

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Korrektheit: ist eine Eigenschaft von Systemen bzw. Kalkülen, nicht von Schlussfolgerungen. Ein System ist korrekt, wenn alle in ihm beweisbaren Aussagen wahr sind. Vollständig ist das System, wenn alle gütigen Aussagen in ihm auch beweisbar sind. Vollständigkeit und Korrektheit sind komplementär, sie ergänzen sich zur Adäquatheit. (R. Stuhlmann-Laeisz, Philosophische Logik, Paderborn, 2002).

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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EMD II 83
Korrektheit: unterhalb der Wahrheitsbedingungen (WB): einfachste Behauptungen: wir können Situationen unterscheiden, wo sie korrekt oder inkorrekt sind. - Hier ist keine Kenntnis der Wahrheitsbedingungen erforderlich. - ((s) Bsp höfliche Lüge: und man weiß nicht einmal, ob es eine Lüge ist.)
EMD II 124
Korrektheit/Dummett: ist kein Grundbegriff für Behauptungen - Behauptungen sind keine Antworten. - Stattdessen:
EMD II 125
Inkorrektheit als Grundbegriff: das schließt auch unentscheidbare Fälle ein - auch bei trägerlosen Namen.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Du I
M. Dummett
Ursprünge der analytischen Philosophie Frankfurt 1992

Du III
M. Dummett
Wahrheit Stuttgart 1982

EMD II
G. Evans/J. McDowell
Truth and Meaning Oxford 1977

Ev I
G. Evans
The Varieties of Reference (Clarendon Paperbacks) Oxford 1989

> Gegenargumente gegen Dummett



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 27.06.2017