Philosophie Lexikon der Argumente

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Def: Die These, Wahrheit sei Übereinstimmung mit Gegenständen der Welt. Siehe auch Abbildungsrelation, Repräsentation.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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I 24 ff
Dummett/Frege: KontextprinzipVsKorrespondenztheorie - KontextprinzipVsKohärenztheorie: Bedeutung nicht vorgegeben - jene fragen fälschlich nach Proposition statt Satz.
I 24 ff
Um die Proposition zu begreifen, muss man wissen, was der Satz bedeutet. Daher setzen die Vertreter der Korrespondenztheorie und der Kohärenztheorie die Bedeutung der Sätze als etwas vor der Erkenntnis dessen, was sie wahr macht, Gegebenes. Dann könnte beinahe alles beliebige als etwas angesehen werden, was den Satz wahr macht, es hängt halt davon ab, was der Satz bedeutet.
I 26ff
Korrespondenztheorie/Kohärenztheorie: Bedeutung vor Wahrheit - Davidson: Wahrheit vor Bedeutung (Die Wahrheitsbedingungen werden später durch die Theorie festgelegt) - Dummett beide zusammen!
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EMD II ~89
Korrespondenzprinzip C/Dummett: wenn ein Satz wahr ist, muss es etwas geben, kraft dessen er wahr ist - (Wahrmacher-Prinzip).
II 90
Das Korrespondenzprinzip wird erst angewendet, wenn wir die Wahrheitsbedingungen schon kennen - das setzt voraus zu entscheiden, welche Sätze einfach wahr sein können.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Du I
M. Dummett
Ursprünge der analytischen Philosophie Frankfurt 1992

Du III
M. Dummett
Wahrheit Stuttgart 1982

> Gegenargumente gegen Dummett



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 23.07.2017