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Korrespondenztheorie: Die These, Wahrheit sei Übereinstimmung von Aussagen mit Situationen bzw. Gegenständen der Welt. Die Korrespondenztheorie ist eine Wahrheitstheorie, keine Theorie über die Welt oder über die Sprache. Siehe auch Abbildungsrelation, Repräsentation, Kohärenztheorie.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Zusammenfassung Metadaten

Michael E. Dummett über Korrespondenztheorie – Lexikon der Argumente

I 24 ff
Dummett/Frege: KontextprinzipVsKorrespondenztheorie - KontextprinzipVsKohärenztheorie: Bedeutung nicht vorgegeben - jene fragen fälschlich nach Proposition statt Satz.
I 24 ff
Um die Proposition zu begreifen, muss man wissen, was der Satz bedeutet. Daher setzen die Vertreter der Korrespondenztheorie und der Kohärenztheorie die Bedeutung der Sätze als etwas vor der Erkenntnis dessen, was sie wahr macht, Gegebenes. Dann könnte beinahe alles beliebige als etwas angesehen werden, was den Satz wahr macht, es hängt halt davon ab, was der Satz bedeutet.
I 26ff
Korrespondenztheorie/Kohärenztheorie: Bedeutung vor Wahrheit - Davidson: Wahrheit vor Bedeutung (Die Wahrheitsbedingungen werden später durch die Theorie festgelegt) - Dummett beide zusammen!
- - -
II 89ff
Korrespondenzprinzip C/Dummett: wenn ein Satz wahr ist, muss es etwas geben, kraft dessen er wahr ist - (Wahrmacher-Prinzip).
II 90
Das Korrespondenzprinzip wird erst angewendet, wenn wir die Wahrheitsbedingungen schon kennen - das setzt voraus zu entscheiden, welche Sätze einfach wahr sein können.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders. Übersetzungen: Lexikon der Argumente
Der Hinweis [Autor1]Vs[Autor2] bzw. [Autor]Vs[Begriff] ist eine Hinzufügung des Lexikons der Argumente.

Dummett I
M. Dummett
Ursprünge der analytischen Philosophie Frankfurt 1992

Dummett II
Michael Dummett
"What ist a Theory of Meaning?" (ii)
In
Truth and Meaning, G. Evans/J. McDowell Oxford 1976

Dummett III
M. Dummett
Wahrheit Stuttgart 1982

Dummett III (a)
Michael Dummett
"Truth" in: Proceedings of the Aristotelian Society 59 (1959) pp.141-162
In
Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982

Dummett III (b)
Michael Dummett
"Frege’s Distiction between Sense and Reference", in: M. Dummett, Truth and Other Enigmas, London 1978, pp. 116-144
In
Wahrheit, Stuttgart 1982

Dummett III (c)
Michael Dummett
"What is a Theory of Meaning?" in: S. Guttenplan (ed.) Mind and Language, Oxford 1975, pp. 97-138
In
Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982

Dummett III (d)
Michael Dummett
"Bringing About the Past" in: Philosophical Review 73 (1964) pp.338-359
In
Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982

Dummett III (e)
Michael Dummett
"Can Analytical Philosophy be Systematic, and Ought it to be?" in: Hegel-Studien, Beiheft 17 (1977) S. 305-326
In
Wahrheit, Michael Dummett Stuttgart 1982

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