Philosophie Lexikon der Argumente

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II 54
Wissen/Glauben/Kovarianz/Nozick: je stärker ein Glauben mit der Wahrheit des geglaubten (ko-) variiert, desto besser ist er als Wissen - Wissen: das, was wir haben, wenn unser Glauben subjunktivisch mit der Wahrheit variiert. - Wenn es aber Wesen mit besserem Wissen gäbe (MöWe, mögliche Welt) stünde unsere Einstellung nicht in der besten Relation zum Geglaubten und wäre kein Wissen mehr. - ((s) Das ist wieder abhängig von anderem, also eine extrinsische Eigenschaft).
II 175
kontrafaktisches Konditional: zeigt Kovarianz.
II 175ff
Kovarianz/Konditional/KoKo/Nozick: Konditional: liefert nur die eine Hälfte der Kovarianz: wenn p falsch wäre, würde die Person es nicht glauben - das Konditional variiert nur mit den Fällen, wo das Antezedens falsch ist. - Problem: es fehlt noch: wenn p > S glaubt, dass p.
II 220ff
Wissen/Verbindung/Kovarianz/Nozick: Wissen verlangt Kovarianz mit den Tatsachen, wenn sie anders wären, würde ich anderes glauben - das ist die Verbindung (Spur) - Kovarianz/(s): "wenn ja, dann ja, wenn nein, dann nein".
II 224f
Methode/Wissen/Kovarianz/Nozick: ich lebe nicht in einer Welt, in der Schmerzverhalten e gegeben ist und konstant gehalten werden muss. - Daher kann ich h wissen auf der Basis von e, das variabel ist! - und weil es nicht variiert, zeigt es mir, dass h ("er hat Schmerzen") wahr ist.
VsSkeptizismus: in Wirklichkeit geht es nicht darum dass h nicht gewusst wird, sondern nicht-(e und nicht-h).
II 227
Nichtabgeschlossenheit des Wissens: heißt, dass das Wissen mit den Tatsachen variiert, weil es mit ihnen in Verbindung steht - (>Kovarianz).
II 283
Wissen/Kovarianz/Nozick: es gibt verschiedene Grade der Kovarianz des Wissens mit den Tatsachen und Grade der Sensitivität in Bezug auf den Wahrheitswert - für die Evolution ist es nicht notwendig, dass die Wesen alle Veränderungen wahrnehmen - geschweige denn auf sie reagieren - unsere Fähigkeit, Überzeugungen zu entwickeln ist feiner als die Wahrnehmungsfähigkeit. - Wir können an Wahrnehmungen zweifeln.
II 297
Konstanz/Kovarianz/Nozick: Bsp angenommen, wir wollen den Inhalt von Präferenzen erkennen. Dann müssen Präferenzen zumindest manchmal von Situation zu Situation konstant gehalten werden - ((s) Und zwar, weil man sonst nicht erkennen kann, ob die Präferenz zur Situation oder zur Person gehört.) - Nozick: sowohl Personen als auch Situationen müssen Präferenzen teilen können - Unabhängigkeit - sonst gibt es keine Dreiheit.

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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

No I
R. Nozick
Philosophical Explanations Oxford 1981

No II
R., Nozick
The Nature of Rationality 1994

> Gegenargumente gegen Nozick



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 25.06.2017