Philosophie Lexikon der Argumente

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Kripkes Wittgenstein: Interpretation von Saul A. Kripke eines Problems von L. Wittgenstein im Zusammenhang mit dem Regelfolgen. Kripke dehnt Wittgensteins Zweifel in Bezug auf die Sicherheit, mit der wir unser eigenes Meinen beurteilen, aus. Wenn wir nur Regeln zu befolgen glauben, wissen wir zum Beispiel nicht sicher, was wir mit Addition meinen. Aus einer endlichen Folge von Fällen in der Vergangenheit lässt sich keine Gewissheit über zukünftige Fälle gewinnen. Kern des Problems ist nach Kripke, dass es keine Tatsachen gibt, die die Bedeutung unserer eigenen Überzeugungen festlegen.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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I 264ff
Kripkes Wittgenstein: kein Verhalten läßt auf innere Regeln (in der Vergangenheit) über Addition schließen, daher auch keine Regeln über Bedeutung, auch nicht in der Gegenwart, daher auch nicht über Wahrheit!
I 269
Kripkes Wittgenstein: 2.Vs: der skeptische Gedanke macht sich einer Verwechslung von Erwähnung und Gebrauch schuldig: und zwar in dem er folgert, daß all das, was für Bedeutungen gilt, auch für Wahrheit gilt


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.

Wri I
Cr. Wright
Wahrheit und Objektivität Frankfurt 2001

> Gegenargumente gegen Wright



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 29.07.2017