Philosophie Lexikon der Argumente

 
Kriterien: folgen nicht aus einer Definition sondern müssen erschlossen werden. Die Kriterien für die Anwendung eines Begriffs auf einen Gegenstand haben eher mit der Sprachpraxis in einer Gemeinschaft zu tun. Bsp Die Definition von Wahrheit liefert kein Kriterium dafür, welche Sätze wahr sind.

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Anmerkung: Die obigen Begriffscharakterisierungen verstehen sich weder als Definitionen noch als erschöpfende Problemdarstellungen. Sie sollen lediglich den Zugang zu den unten angefügten Quellen erleichtern. - Lexikon der Argumente.

 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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II 104
Überprüfbarkeitskrierium/Hempel: der Bereich der kognitiv signifikanten Sprache ist der der potentiellen Erkenntnis, d.h. des überprüfbaren Bereichs.
II 106ff
Empiristisches Sinnkriterium/Hempel: Verifizierbarkeit, aber nicht aktual, sondern prinzipiell, sonst "Planet Neptun hat vor der Entdeckung nicht existiert" möglich - es genügt, dass die Unmöglichkeit der Verifikation "bloß empirisch" ist - "empirisch unmöglich"/metaphysisch unmöglich?
II 114
Empiristisches Sinnkriterium/Carnap/Hempel: Lösung: Übersetzbarkeit in empiristische (künstliche, ideale) Sprache.
II 121
Übersetzungen sind indirekt eine partielle Interpretation der Hypothese und der Konstruktionen, mit deren Hilfe sie formuliert sind.
II 125
Empiristisches Sinnkriterium: ein linguistischer Entwurf, weder wahr noch falsch.
1. Die Explikation soll eine nahezu vollständige Analyse des allgemein anerkannten Sinns des Explikandums liefern.
2. Sie soll eine rationale Rekonstruktion des Explikandums durchführen.


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Zeichenerklärung: Römische Ziffern geben die Quelle an, arabische Ziffern die Seitenzahl. Die entsprechenden Titel sind rechts unter Metadaten angegeben. ((s)…): Kommentar des Einsenders.
C.G. Hempel
I Hempel Zur Wahrheitstheorie des logischen Positivismus aus Wahrheitsheorien Hrsg. Skirbekk Frankfurt/M 1996

II Hempel Probleme und Modifikationen des empiristischen Sinnkriteriums aus Sinnreich (Hg) Philosophie der idealen Sprache, München 1982

II (b) Hempel Der Begriff der kognitiven Signifikanz: eine erneute Betrachtung (1951) aus Sinnreich (Hg) Philosophie der idealen Sprache, München 1982

> Gegenargumente gegen Hempel

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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 24.09.2017