Philosophie Lexikon der Argumente

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Künstliche Intelligenz: die Fähigkeit künstlicher Systeme, Muster und Redundanzen zu erkennen, unvollständige Folgen zu vervollständigen, Probleme neu zu formulieren und zu lösen und Wahrscheinlichkeiten abzuschätzen. Dabei handelt es sich nicht um eine Automatisierung menschlichen Verhaltens, denn eine solche Automatisierung könnte in einem mechanischen Nachahmen bestehen. Vielmehr werden künstliche Systeme nur dann von Menschen zur Entscheidungsfindung herangezogen, wenn diese Systeme zunächst autonome Entscheidungen getroffen haben.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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I 60
Künstliche Intelligenz/KI/These: der Geist verhält sich zum Gehirn wie das Programm zur Hardware - verschiedene materielle Strukturen können dann geistig äquivalent sein, wenn sie unterschiedliche Hardwaree-Ausführungen desselben Computerprogramms sind - das Gehirn ist dann für den Geist nicht wichtig.
I 61
SearleVs: Chinese Room
I 227
Def starke KI/Searle: Geist = Programm - Def schwache KI: Gehirnvorgänge können mit Computer simuliert werden - Def Kognitivismus: Gehirn = Computer
I 228
Künstliche Intelligenz: Semantik vollständig in der Syntax widergespiegelt (Beweistheorie) - SearleVs: gar nicht empirisch zu entscheiden, was sind Programm, Algorithmus,Computer? (Beschreigbungsabhängig).
- - -
Perler/Wild I 145
"Starke KI"/Searle: Ausdruck traditionellen Dualismus": dass die spezifische Neurobiologie des Gehirns nicht wichtig ist. > Kognition.

S I
J. R. Searle
Die Wiederentdeckung des Geistes Frankfurt 1996

S II
J.R. Searle
Intentionalität Frankfurt 1991

S III
J. R. Searle
Die Konstruktion der gesellschaftlichen Wirklichkeit Hamburg 1997

S IV
J.R. Searle
Ausdruck und Bedeutung Frankfurt 1982

S V
J. R. Searle
Sprechakte Frankfurt 1983

> Gegenargumente gegen Searle
> Gegenargumente zu Künstliche Intelligenz



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 29.05.2017