Philosophie Lexikon der Argumente

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Lernen: das Erwerben der Fähigkeit, Beziehungen zwischen Zeichen, Symptomen oder Symbolen und Gegenständen herzustellen. Dazu gehört auch z.B. das Wiedererkennen und Erinnern von Mustern, Ähnlichkeiten, Sinneswahrnehmungen, Selbstwahrnehmung usw. Beim Lernen wird im Idealfall die Fähigkeit erworben, Verallgemeinerungen auf zukünftige Fälle anzuwenden. Siehe auch Wissen, Wissen-wie, Kompetenz.
 
Autor/Titel Begriff Exzerpt Metadaten

 
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II 62
Lernen/Cresswell a) durch explizite Definition, dann kann das Gelernte durch eine komplexe Struktur repräsentiert werden, die die Definition widerspiegelt - b) durch Beispiele (Ostension). - Problem: dann kann eine Folge in Wirklichkeit immer noch durch eine andere Formel generiert worden sein - gemeinsame Bedeutung: dafür nehmen wir am besten die Formel selbst an, da wir den anderen nicht in den Kopf sehen können.
II 63
Pointe: Ostension: beim Lernen durch Beispiele wird die Funktion selbst gelernt, nicht eine Weise der Repräsentation dieser Formel.

Cr I
M. J. Cresswell
Semantical Essays (Possible worlds and their rivals) Dordrecht Boston 1988

Cr II
M. J. Cresswell
Structured Meanings Cambridge Mass. 1984

> Gegenargumente gegen Cresswell



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Hg. Martin Schulz, Abfragedatum 29.05.2017